
Seien Sie gegrüßt, werter Gast.
Um Sie nicht gänzlich in Unwissenheit zu wiegen, welcher Mensch sich denn Ihrer Aufträge annehmen mag, will ich an dieser Stelle einige Worte zu meiner Person und meiner Tätigkeit verlieren.
Meine Freude am Schreiben entdeckte ich bereits in jungen Jahren, verfasste ich doch bereits im einstelligen Altersbereich kurze Geschichten. Wenngleich deren Qualität aus heutiger Sicht wohl bestenfalls als zweifelhaft gelten kann, so wurde in jener Zeit der Grundstein meiner heutigen Tätigkeit gelegt. Trotz einzelner Pausen widme ich mich auf privater Ebene nun seit etwas mehr als zwanzig Jahren dem geschriebenen Wort und weiß mich dessen Vorzüge im Rahmen von Prosa, Lyrik oder Essays stets geschickt zu bedienen. Doch auch außerhalb des aktiven Schreibens sind Sprache und ein wohlgeordneter Ausdruck für mich von großer Bedeutung. Sehe ich sie selbst doch als Form der Wertschätzung gegenüber einem Gesprächspartner sowie als Möglichkeit zur konstanten Schärfung des Geistes an.
In beruflicher Hinsicht besitze ich einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft und Philosophie, war als Online-Redakteur im Videospielsektor tätig und habe mich über Jahre dem Bloggen in verschiedensten Themenfeldern gewidmet.
Aufgrund der zunehmenden Hektik unserer modernen Zeit und dem damit einhergehenden Zerfall unserer Sprache, beschloss ich, auch unterstützt durch externe Stimmen, mich als Texter selbstständig zu machen und meine sprachlichen Fertigkeiten all jenen feilzubieten, die nicht über die zeitlichen Kapazitäten verfügen, sich selbst der Formulierung wohlklingender Texte zu widmen.
Denn wenn die Sprache zerfällt, gerät auch die Welt aus den Fugen.
Dsï Lu sprach: „Der Fürst von We wartet auf den Meister, um die Regierung auszuüben. Was würde der Meister zuerst in Angriff nehmen?“ Der Meister sprach: „Sicherlich die Richtigstellung der Begriffe.“ Dsï Lu sprach: „Darum sollte es sich handeln? Da hat der Meister weit gefehlt! Warum denn deren Richtigstellung?“ Der Meister sprach: „Wie roh du bist, Yu! Der Edle lässt das, was er nicht versteht, sozusagen beiseite. Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht; stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeiht Moral und Kunst nicht; gedeiht Moral und Kunst nicht, so treffen die Strafen nicht; treffen die Strafen nicht, so weiß das Volk nicht, wohin Hand und Fuß setzen. Darum sorge der Edle, daß er seine Begriffe unter allen Umständen zu Worte bringen kann und seine Worte unter allen Umständen zu Taten machen kann. Der Edle duldet nicht, daß in seinen Worten irgend etwas in Unordnung ist. Das ist es, worauf alles ankommt.“ – Konfuzius in „Gespräche“
